Arbeitskreis Eine Welt

Studentische Initiative für alle, die sich für eine gerechtere Welt einsetzen möchten.

Der AK Eine Welt organisiert in jedem Semester ein Brückenbauer-Projekt, indem ein ausländischer Student für ein konkretes Projekt in seiner Heimat durch seinen persönlichen Einsatz eine Brücke schlägt.
Dafür organisieren wir verschiedene Aktionen, vor allem eine kreative „Mega-Aktion“ je Semester.
Der Erlös aller Veranstaltungen kommt dem Brückenbauer-Projekt zugute. So machen Studierende aus dem In- und Ausland gemeinsame Erfahrungen in der Projektarbeit für andere.
Wir erhoffen uns dadurch Schlüsselerlebnisse, die nachhaltig wirken, auch wenn das jeweilige Projekt nur auf ein Semester begrenzt ist. Im Folgenden werden die bisherigen Projekte vorgestellt.
Treffen: nach Vereinbarung
Sprecher: Albert Koch 
Kontakt: akeinewelt(at)khg-hannover.de
Brückenbauerprojekt Simbabwe (WS 2015/16)

Mit dem Brückenbauerprojekt unterstützen wir in diesem Wintersemester die Arche in Simbabwe im südlichen Afrika. Sie ist eine internationale Gemeinschaft von Menschen mit und ohne Behinderung. Ihr Leitbild: Jeder Mensch ist wertvoll, ungeachtet körperlicher oder geistiger Beeinträchtigungen, und hat das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben. Wir unterstützen die Arche Simbabwe mit unserem Brückenbauerprojekt beim Kauf einer eigenen Maismühle. Bisher müssen regelmäßig weite Wege bis zur nächsten Mühle zurückgelegt werden, um den Mais gegen Gebühr mahlen zu lassen.

Die Vorteile einer eigenen Mühle sind eine erhebliche Kostenersparnis und große Arbeitserleichterung für die Gemeinschaft. Darüber hinaus kann die Mühle auch von anderen genutzt werden und stellt damit eine zusätzliche Einnahmequelle für die Arche Simbabwe dar.



Aktion
DatumEinnahme €
Musischer Salon „Klangkörper“02.12.2015181,74
Internationaler Abend „Beneath a Zimbabwean Sun“20.01.2015108,00
Kollekte Semesterschluss07.02.2015215,35
Spenden380,00
Aufgerundet von KHG07.07.1514,91
Ergebnis: 900,00
Brückenbauerprojekt für die Stiftung „Bhakti Luhur Orphanage Nanga Pinoh“ in Indonesien (SoSe 2015)
Brückenbauerprojekt_Indonesien_2Die „Bhakti Luhur Foundation“ ist eine katholische Stiftung, die arme Menschen mit körperlicher und geistiger Behinderung pflegt, ausbildet und sich um ihre Integration bemüht. Im Jahr 2003 hat die Stiftung eine Schule für Menschen mit Behinderung eröffnet, 2008 wurde ein Wohnheim gebaut und 2009 wurde ein Unterrichtsgebäude für Nachhilfe und Ausbildung errichtet. Unterkunft, Rehabilitation und Bildung müssen von den Schülerinnen und Schülern nur zum Teil bezahlt werden. Konkretes Ziel unseres Brückenbauerprojekts war es, die Ausstattung der neuen Klassenräume zu ermöglichen. Zusätzliche Investitionen waren notwendig, da immer mehr Menschen diese Hilfe in Anspruch nehmen. Durch verschiedene Aktionen haben die Studierenden der KHG Hannover dafür Gelder gesammelt. Unsere „Brückenbauerin“ für dieses zeitlich begrenzte Projekt war die indonesische Studentin Euginia Putri Stederi.
Aktion Datum Einnahme €
1. Mai Party 01.05.15 44,89
Grillaktion bei Sommerkonzert 20.05.15 223,75
Internat. Abend 17.06.15 242,27
Kollekte 05.07.15 362,24
Spende 01.07.15 120,00
Aufgerundet von KHG 07.07.15 56,85
Ergebnis: 1.050,00
Brückenbauerprojekt in Namibia: How to chase away elephants (WS 2014/15)
Chili Harvesting Im Wintersemester 2014/15 engagierten wir uns für das „Zambezi Region Chilli Project“ in Namibia: Durch das Verbrennen der sog. „Chilibomben“ werden die sensorisch empfindlichen Elefanten auf Distanz gehalten, die sonst die Felder verwüsten würden. Durch den Anbau der Chilipflanzen entsteht der Limbelwa-Gemeinschaft in Kabbe, die wir mit 1200,00 € unterstützen konnten, darüber hinaus ein verlässliches Einkommen. Mehr Infos gibt unsere Brückenbauerin Tererai Msakwa: Environmental and social problems addressed by chili farming in the Zambezi region: – Chilli as a cash crop for small growers with limited options – Project promotes the uptake of Chilli as a wildlife deterrent against elephant crop raiding – Sources of cash income for small scale farmers in the Caprivi Region are limited – Promotion of Conservation Agriculture as a means to reduce the destruction of wildlife habitat and mitigate the impacts of Climate Change Goal of project: Increase small scale rural farmers‘ incomes and diversify their livelihoods through the commercialisation of Chilli in a way that conserves wildlife habitat through the use of improved farming methods (Conservation Agriculture) and promotes human-wildlife conflict mitigation through the availability of Chilli as a wildlife deterrent. Project location: Kabbe community are located to the East of Katima. Kabbe is located about 70 km East of Katima and is in Kabbe Constituency in the Zambezi region of Namibia Name of group: Limbelwa (Widows) Group composition: 10 women, grouped at one place for irrigation purposes. Made of older women above the age of 40.
Aktion Datum Einnahme
Chocolate Party Mi, 07.11.2014 60,71 €
Musischer Salon MI, 03.12.2014 91,70 €
Internationaler Abend Mi, 14.01.2015 90,77 €
Kollekte im Hochschulgottesdienst So, 01.02.2015 699,20 €
Sonstige Spenden 180,00 €
Zuschuss der KHG Hannover 77,62 €
Summe 1200,00 €
Brückenbauerprojekt für Zimbabwe WS 2014/2015
Ein Bericht über:

Das Brückenbauerprojekt WS 2014/15 von Tererai Msakwa

Brückenbauerprojekt für die Philippinen (SoSe 2014)
10151718_850497604966121_161772944_nIm SoSe 2014 organisierte der AK Eine Welt in Zusammenarbeit mit dem „Brückenbauer“ Regie Lloren diverse Veranstaltungen, um Geld zu sammeln für die Renovierung der Community Chapel St. Vincent Ferrer. Diese Kapelle steht in der Mitte des philippinischen Heimatdorfes von Regie Lloren und wurde vom Taifun Haiyan im November 2013 stark beschädigt, wie viele andere Gebäude und viel der Infrastruktur in dieser Gegend. Regie erzählte uns von der großen Bedeutung der Chapel für die Menschen im Dorf, da sie nicht nur für Gottesdienste und Gebet, sondern auch als zentraler Versammlungsort dient.   Insgesamt konnte unser Brückenbauer am 21. August 2014 persönlich 1000 Euro im Namen der KHG Hannover überreichen. Die Renovierung der Kapelle dauerte 2 Monate. Die Nutzung als Versammlungs- und Gottesdienstraum konnte durch das Projekt deutlich verbessert werden.
Aktion Datum Einnahme
Orgelkonzert (Harry Potter) Mi, 09.04.2014 121,65 €
Tanz in den Mai Mi, 30.04.2014 335,80 €
Kollekte Semesterschlussgottesdienst So, 06.07.2014 280,67 €
Sonstige Spenden 261,88 €
Summe 1.000,00 €
Brückenbauerprojekt für Kamerun im Wintersemester 2013/14
ak eine welt kamerun 2013Das Brückenbauerprojekt der KHG kommt in diesem Semester aus Kamerun. Das dortige Projekt heißt: „Les Handicapes Dynamiques du Cameroun“ Diese Initiative ist ein selbstorganisierter Verein, der sich für behinderte Menschen in Kamerun einsetzt. Sie möchte behinderten Menschen Zugang zu Bildung und eigenem Einkommen ermöglichen. Des Weiteren setzt sie sich für die Vertretung der Menschen in der Gesellschaft ein und vertritt ihre Rechte und Interessen. Die Menschen sollen darin bestärkt werden, dass sie ihr Leben selbst in die Hand nehmen und selbst bestimmt leben können. Der Erlös des Brückenbauerprojekts dient der Unterstützung eines Schulungszentrums, in dem sowohl Wohnraum zur Verfügung steht als auch Räume für Therapiezwecke. Unsere „Brückenbauerin“ im WS 2013/14 ist Aude Kemadeu, eine kamerunische Studentin für Wirtschaftsingenieurwesen und Mitglied im KHG-Rat. Sie kennt dieses Projekt persönlich und ist unsere Initiatorin. Sie arbeitet zusammen mit dem AK Eine Welt, vgl. www.khg-hannover.de . Folgende Termine sind für die Sammlung des Projekts geplant: 13. Nov., 19:15 Uhr Internationaler Abend Kamerun (KHG) 30. Nov., ab 21:00 Uhr Chocolate Party (Tavern in der Clemensburse) 8. Dez., 19:15 Uhr Kollekte im Hochschulgottesdienst (St. Clemens) 11. Dez., 19:15 Uhr Chörchen in Concert (KHG) Bei unseren Spendenaktionen sind folgenden Beträge zusammen gekommen:
Internationaler Abend Kamerun

  85,20 €

Chocolate Party

140,30 €

Kollekte im Hochschulgottesdienst

357,41 €

Chörchen in Concert

  59,46 €

Sonstige Spenden

357,63 €

Gesamt Spende

1.000,00€

Ein herzliches Dankeschön an alle Helfer, Unterstützer und Spender!
Syrienprojekt im Sommersemester 2013
Syrien-1-web Ein Land zwischen “Revolution” und islamischem Terror, zwischen Wahrheitssuche und Medienberichten! Der  Student Fadi spricht beim Internationalen Abend „Syrien“ über die aktuellen Entwicklungen in seiner Heimat und stellt das neue „Brückenbauerprojekt“ des AK Eine Welt vor. Mi, 24.04.13 um 19:15 Uhr   Durch Aktionen, wie die Party in der Taverne, einen Filmabend, den Musischen Salon, den Internationalen Abend ergänzt um die Kollekte im Hochschulgottedienst am 9.6.2013 und diverse weitere Spenden ist der stolze Spendenbetrag  von 9.733,28 € zusammen gekommen.
Bosnien-Projekt im Wintersemester 2012/13
Projekt im Sommersemester 2012: Krankenhaus für krebskranke Kinder in Ternopil, Ukraine
OLYMPUS DIGITAL CAMERABrückenbauer-Aktion der KHG Hannover mit Svitlana, Natalja und dem AK Eine Welt Das sind die geplanten Aktionen, um für das Ukraine-Projekt Geld zu sammeln, womit in Deutschland Medikamente für die krebskranken Kinder gekauft werden sollen. Natalja und Sveta werden diese Medikamente dann direkt zu den Kindern bringen: 1.) Party in der Taverne der Clemensburse am 30. Juni. 2.) Kollekte im Hochschulgottesdienst am 1. Juli um 19:15 Uhr in St. Clemens. Sveta, Natalja und Stephan stellen zu Beginn des Gottesdienstes bei der Begrüßung das Projekt kurz vor. 3.) 1. Juli ab 20:30 Uhr im KHG-Zentrum: Kochaktion ukrainischer Gerichte während der Übertragung des EM-Endspiels aus Kiew! 4.) 9. Juli und 12. Juli jeweils um 19:00 Uhr Bewirtung während der Thetaer-Performance „Halt[ ]Los“ mit Maike Ostermann und Co. Das Krankenhaus für krebskranke Kinder ist eine zentrale Einrichtung für das gesamte Ternopil Gebiet. Die krebskranken Kinder aus allen kleinen Städten und Dörfern, die zu diesem Gebiet gehören, liegen in diesem Krankenhaus. Die Krebsbehandlung dauert ungefähr neun Monate und während dieser Zeit bleiben die Kinder permanent im Krankenhaus. Zur Behandlung gehört oftmals die Chemotherapie, die den Kindern und deren Familie sehr viele Kräfte raubt. Viele Eltern sind während dieser Zeit finanziell und moralisch am Ende. Sie müssen sich um alles kümmern: Medikamente kaufen, Blutspender suchen und sich um das kranke Kind kümmern. Oft sind die dringend notwendigen medizinischen Geräte nicht verfügbar. Die Medikamente, die vom Staat zur Verfügung gestellt werden, reichen nicht für alle kranken Kinder. Die Eltern müssen sie dann selber kaufen. Viele Präparate gibt es in der Ukraine nicht und die Eltern suchen diese im Ausland. Familien, die keine zusätzliche Unterstützung bekommen, können ihren Kindern nicht helfen. Die Medikamente sind sehr teuer im Vergleich zum ukrainischen Durchschnittseinkommen.
500€ Spenden für das Indien-Projekt
AK Eine Welt WiSe2011 IndienDr. Bala Ramani (intern. Office der UNI Hannover) wird im Februar 2012 als „Brückenbauer„ im WS 2011/2012 in sein Heimatland Indien fahren. Den Erlös von 500,- € aus seinem Internationalen Abend INDIEN (vgl. Galerie) und aus der Kollekte in unserem Hochschulgottesdienst am 22.01.2012 überbringt er direkt den Mädchen des Internats „Kasthurba Gandhi Kanya Gurukulam“. In diesem Internat finden Mädchen, die vorher auf der Strasse gelebt haben oder ihre Eltern verloren haben ein neues Zuhause und eine neue Chance im Leben. Großer Wert wird gelegt auf „Teilhabe von Frauen“, „berufliche Kompetenz“, „ökologisches Bewusstsein und nachhaltige Energien“ sowie „Bildung von Vertrauen in eine kastenlose, angstfreie Gesellschaft“. Die Vermittlung von Ahimsa und Gewaltfreiheit sowie der Betonung von moralischen Werten sind wichtige Grundlagen des Miteinanders in diesem Internat in der Region Tamil Nadu, Indien. Der AK-Eine Welt dankt Bala für sein Engagement und wünscht ihm eine gute Reise. Bala wird von seiner Begegnung berichten.  
Projekt im Wintersemester 2010/11: Vor unserer Tür
Dieses Semester werden wir keine Spenden eintreiben, sondern uns aktiv beteiligen an einem Projekt vor unserer Haustür. Vom 01. Dezember bis zum März wird von den evangelischen und katholischen Gemeinden in städtischer Koordination direkt neben dem Gemeindehaus der KHG jeden Tag ab 11 Uhr über Mittag eine Suppenküche betrieben. Der verantwortliche Koordinator lädt alle interessierten Helfer am 23.11. um 18 Uhr ein: die Suppenküche besichtigen, den Ablauf erklären und Termine zum Mithelfen absprechen. Wir treffen uns vor dem KHG-Zentrum und gehen gemeinsam rüber in die Suppenküche St. Clemens. Danke!AK Eine Welt SoSe2010 Brasilien Für das Kinderhaus „Marcelo Asfora“ in Casa Forte, Recife, Brasilien sind 1320,- Euro zusammengekommen. Das Kinderhaus unterstützt zur Zeit 126 Kinder aus den Armenviereln Casa Fortes. Mit dem von uns gesammelten Geld soll der Musikraum mit einigen neuen Instrumenten ausgestattet und eine Schalldämmung installiert werden, damit die Nachbarn nicht gestört werden.   Danke: 1.600€ sind zusammengekommen!!! AK Eine Welt WiSe2009 Georgien 3Ihr habt geholfen, gebacken, verkauft und gesammelt! Die Straßenkinder im Reintegrationsdorf Bediani, Nähe Tiflis, Georgien, freuen sich über unser Weihnachtsgeschenk, von dem Tische, Stühle und Betten angeschafft werden sollen. Danke, für das tolle Engagement aller HelferInnen und SpenderInnnen der KHG Hannover und des AK Eine Welt!!! Unsere Einnahmen im Überblick: 518,43 Euro erbrachte die Einnahme vom Verkauf von Keksen und Kalendern und dem Münzwerfen (126,17 Euro) auf dem Weihnachtsmarkt am 12.12. 2009, 591,33 Euro erbrachte die Kollekte vom 13.12. 2009, 450,– Euro weitere Spenden insgesamt: 1600,– Euro (durch die KHG Hannover gerundet)   DANKE! Euer Tornike (georgischer „Brückenbauer“), Birte (Sprecherin AK 1 Welt), KHG-Rat mit KHG-Team und Hl. Nikolaus (Bischof von Myra, ideeller Schirmherr und Patron der Straßenkinder)   Dankesbrief vom Bediani Children Centre, Georgien AK Eine Welt WiSe2009 Georgien 2Liebe Freunde, die gespendeten 1600 Euro kamen gerade recht, um uns zu unterstützen, da der Winter in der Region um Tsalka sehr hart ist. Wir waren in der Lage die Matratzen in den Häusern auszutauschen, wir kauften warme Jacken und Schuhe für die Kinder und wir kauften neues, qualitativ hochwertiges Geschirr. Da die Kinder den Erwachsenen oft im Haushalt helfen, geht schon mal etwas zu Bruch. Mit dem Geld, das nachdem wir diese Anschaffungen getätigt haben noch übrig war, sind wir mit den Kindern zu einer Neujahrsfeier für Kinder in Tiblisi gegangen. Die Kinder hatten sehr viel Spaß bei dieser Feier und es war ein unvergessliches Erlebnis für sie. Da diese armen Provinzkinder nur wenig Unterhaltung geboten bekommen, denken wir, dass solche Exkursionen viel Freude in das Leben der Kinder bringen. Wir sind der KGH zu tiefstem Dank verpflichtet und bedanken uns im Namen ganz Bedianis bei allen Mitgliedern der KGH, die weder Kosten noch Mühen gescheut haben, Kindern in einem fremden Land zu helfen. Möge Gott euren Familien eure Güte hundertfach zurückzahlen. Wir danken allen Leuten, die von Kindern handgefertigte Sachen gekauft haben. Wir wissen die Unterstützung von Tornike Murtskhvaladze zu schätzen. Sein Bruder Shota arbeitete für einige Jahre in Bediani und hat in einem hohen Maß zur Bildung der Kinder beigetragen. Mit großem Respekt und Anerkennung Direktor des Zentrums Herr Zviad Kapava info@bediani.ge
Wintersemester 2009/10: Straßenkinder in Georgien
AK Eine Welt WiSe2009 Georgien 1Wahrnehmen der Not! Mit der Hilfe von Patriarch Ilia II. fingen die Schwestern vom Kloster Feriscvaleba in Tiflis 1995 an, sich um die Straßenkinder in ihrer Stadt zu kümmern. Am Anfang brachten die Schwestern die Kinder ins Kloster, um sie zu ernähren und anzuziehen. Anschließend entließen sie die obdachlosen Kinder wieder auf die Strasse. Mit der Zeit gewannen die Kinder mehr Vertrauen zu den Schwestern und begannen im Kloster zu übernachten. Später brachten sie auch ihre Geschwister, Verwandte und Freunde mit, die ebenso einen Großteil ihrer Zeit auf der Straße mit Betteln verbrachten. Ein Zufluchtsort wächst Nachdem die Zahl der Kinder zugenommen hatte, baten die Schwestern die Stadt Tiflis um Hilfe. Die Kinder wurden in einem verlassenen Sanatorium im Dorf Dzegvi untergebracht. Hier wurde auch das neue Kloster namens „Heilige Giorgi Mtatsmindeli“ gegründet. Tag für Tag wuchs die Zahl der Kinder, die hier eine neue Chance für ihr Leben fanden. Weil einige auch ihre Eltern und Großeltern mitbrachten, verwandelte sich das Kinderzentrum nach und nach in eine große Siedlung. Anfangs schien eine halbisolierte Lage von der Gesellschaft für die Rehabilitation von obdachlosen und verwahrlosten Kindern notwendig. Nach einer durchgeführten Feldstudie hatten die Kinder aus Dzegvi jedoch keine überdurchschnittliche Neigung zu verbrecherischen Handlungen. Als ein späteres Ziel wurde eine intensive Integration in die Gesellschaft ausgemacht. Das Dorf als neue Heimat und Ort der Integration Um dieses Ziel zu verwirklichen, zog eine große Gruppe aus dem Dorf Dzegvi in das Dorf Bediani, um ein „normales Dorfleben“ zu beginnen und einzuüben. Dafür wurden über 10 kleine Häuser gekauft. Zurzeit wohnen im Bediani-Kinderheim ca. 20 Schulkinder mit 3 ehrenamtlichen Erziehern. Die Kinder besuchen die Dorfschule, helfen den Erziehern im Haushalt und bei den landwirtschaftlichen Tätigkeiten und erlernen in ihrem Alltag verschiedene Handarbeiten wie z.B. Stricken. Alleine schaffen sie es nicht! Das Kinderzentrum in Bediani ist neben dem Eigenerwerb auf zusätzliche Unterstützung vielfältiger Art angewiesen: Geldspenden, geschenkte Nahrungsmittel, Kleidung und Haushaltsachen. Auch werden externe Mittel für anstehende Renovierungsarbeiten und für die Schulbildung benötigt. von Tornike Murtskhvaladze   AK Eine Welt SoSe2009 Indonesion Aktion 1Erlös für die Klinik „Lentera“, Indonesien Der AK Eine Welt erbrachte mit seinen Aktionen und zusammen mit Kollekten und Spenden einen Erlös von 1.500 Euro für die Klinik „Lentera“ in Indonesien, die kostenlos Bedürftige versorgt. Allen Spendern und Helfern ein herzliches Dankeschön!
Wintersemester 2008/09: Straßenkinder in Kolumbien
AK Eine Welt WiSe2008 KolumbienNach einem sehr bewegenden Film (la vendedora de rosas – die Rosenverkäuferin) und einem langen Gespräch mit Mario aus Kolumbien, der uns immer wieder in der KHG besuchte, kam diese Idee auf: Wie wäre es, wenn unser nächstes Projekt Straßenkindern in Kolumbien zugute kommt? Kindern, die entweder gar keine Familie haben, oder so vernachlässigt, geschlagen oder gar vergewaltigt werden, dass sie es vorziehen, wegzulaufen. Kindern, die schnell vor Verzweiflung und Hunger anfangen, Kleber zu schnüffeln. Kindern, die von Drogenmafias als Dienstboten missbraucht werden. Kindern, die sich für ein Abendessen prostituieren. Kindern, die den Glanz in den Augen verloren haben. Kindern, die keine Kindheit haben. … Nachdem Mario nach Kolumbien zurückgekehrt war, nahm er für uns Verbindung mit einer Organisation auf, die sich genau um diese Kinder und auch ihre Familien kümmert: Ninandes – Niños de los andes – Kinder der Anden: www.ninandes.org Mit dem von uns gesammelten und eingenommenen Geld wollen sie Material für die mobile Zahnarztstation kaufen. Wir freuen uns immer über neue Gesichter im Team und natürlich auch über fleißige Bäcker, Bastler und Verkäufer am Aktionstag :-) Danke, dass ihr uns helft zu helfen!   AK Eine Welt SoSe2008 UkraineErlös für „Faith and Light“ SoSe 2008 Für das ökumenische Projekt „Faith and Light“, für einen Sommerurlaub für behinderte Kinder kam ein Erlös von 1.100,-€ zusammen, den der AK Eine Welt nun den Verantwortlichen in der Ukraine übergibt. Ein herzliches Dankeschön an alle Spender und Helfer!   Film zum Projekt „Togo“ WS 2007/08 Der Film dokumentiert die im Wintersemester 2007/08 durchgeführte Sammelaktion für eine Schule in Togo, die insgesamt einen Erlös von 1.300 € erbrachte, durch die Mitglieder der AK Eine Welt. Allen Helfern und Spendern herzlichen Dank!   AK1WeltTogo2007 von semesteraktion   Wie alles anfing… …Judith erzählt: Vor zwei Jahren, im Dezember 2006 um genau zu sein, erzählte mir ein Freund aus Guatemala von einem Versöhnungsprojekt für Jugendliche aus der Stadt und aus dem Land. Sie hatten dieses Projekt in ihrer Gemeinde ins Leben gerufen hatten, um Vorurteile gegen die ländliche Bevölkerung abzubauen, die stark diskriminiert wird. Es war schon alles geplant: Ort, Ablauf, Verpflegung, Unterkunft usw. als der Bischof der Diozöse im letzten Moment mitteilte, dass er leider das versprochene Geld für dieses Projekt doch nicht aufbringen könne. Als ich mit meinem Freund sprach, hatte er diese Nachricht gerade erhalten. Seine Enttäuschung und die Idee des Projektes, deren Wachsen ich aus der Ferne miterlebt hatte, beschäftigten mich die ganze folgende Nacht hindurch. Wie schade, dass jetzt alles umsonst war, die ganze Planungsarbeit, die ganze Energie, die Chico, Merari und das Team der Jugendpastorale schon in dieses Projekt gesteckt hatten. Und plötzlich hatte ich eine Idee: Vielleicht könnten wir ja hier bei uns in der KHG irgendwie das Geld zusammen kriegen, damit das Projekt stattfinden kann? Kurz entschlossen, drei Wochen vor Weihnachten, präsentierte ich meine Idee in der KHG: Könnten wir nicht einen Weihnachtsbasar machen und das eingenommene Geld nach Guatemala schicken? Von Anfang an gab es Leute, die gesagt haben: Da mach ich mit! Man hörte plötzlich von allen Seiten: „Ich kann Weihnachtskarten basteln!“ „Ich backe Lebkuchen, den könnt ihr verkaufen.“ „Wie wär’s wenn wir heiße Waffeln verkaufen, am Sonntagmorgen nach der Messe?“ Plötzlich sprudelten die Ideen und aus allen Himmelsrichtungen kamen fleißige Helferlein heran. Zwei Wochen später war es dann so weit: unser Weihnachtsbasar sowie der Waffelverkauf waren ein voller Erfolg. An nur einem einzigen Tag sammelten wir fast 1000 €!! Das warf uns vom Hocker, denn wir hatten nichtmal mit der Hälfte gerechnet… Wir schickten das Geld umgehend nach Guatemala und das Treffen konnte wie geplant stattfinden – es blieb sogar noch etwas für andere Projekte der Jugendpastorale in der Diozöse San Marcos übrig. Und dann? Ich war sehr glücklich, in so kurzer Zeit so viele Menschen dazu gebracht zu haben, jemandem „in ganz weit weg“ zu helfen, den sie überhaupt nicht kannten – einfach nur, weil er mein Freund ist. Ich war froh, aber für mich war das Projekt jetzt zu Ende. Ich hätte nie damit gerechnet, dass mehr daraus werden könnte. Aber plötzlich wurde ich von immer mehr Menschen, auch von denen, die dieses Mal nicht hatten helfen können, darauf angesprochen, wie es denn nun weiter gehen solle, welches denn das nächste Projekt sei… Ohne es zu wissen, hatte ich vielen die Augen geöffnet, hatte sie dazu gebracht, ein bisschen über die eigene Gemeinde hinaus zu gucken, zu sehen, dass eine Gemeinde auch dazu da sein kann, denen zu helfen, die nicht so viel Glück hatten im Leben wie wir. Ich spürte, dass es ein guter Moment war, etwas anzufangen. Besonders weil ich nicht allein dastand. Im Gespräch mit Wolfgang (Hochschulseelsorger) und Stephan (Pastoralreferent) wurde deutlich, dass auch „von offizieller Seite“ alle Türen offen standen – und so kam es, dass sich Anfang 2007 eine kleine Gruppe motivierter Menschen zusammentat, die sich kurz darauf „AK Eine Welt“ taufte. Da in einer Studentengemeinde die Fluktuation sehr hoch ist, beschlossen wir, dass es besser sein würde, jedes Semester ein anderes Projekt zu unterstützen, um immer offen zu sein für neue Ideen – besonders auch für die Ideen der internationalen Studierenden.
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